Das Kloster Arendsee liegt im Norden der Altmark. Zurzeit seiner Gründung gehörten die Altmark, die Mark Brandenburg, die Uckermark und die Neumark politisch und kulturell zusammen. Heute gibt es die östliche und westliche Altmark mit ihren je eigenen Landschaftsgebieten wie zum Beispiel Höhe, Wische, Drömling, Heide, Elblandschaft usw.
Stendal und Salzwedel sind die beiden städtischen Zentren. Die evangelische Kirche teilt die Altmark in zwei Kirchenkreise, den Kirchenkreis Stendal und den Kirchenkreis Salzwedel. So liegt Arendsee politisch im Kreis Salzwedel, kirchlich im Kirchenkreis Stendal und gehört zur Region Nord, dem früheren Kirchenkreis Seehausen. Für den Kirchenkreis Stendal ist charakteristisch, dass er auf seinem Gebiet deutschlandweit die meisten Kirchen vereint, darunter sehr viele romanische Feldsteinkirchen.
Das Kloster Arendsee gehört in eine ganze Reihe von Klöstern und Kirchen, die heute durch die "Straße der Romanik" miteinander verbunden und für die Besucher erschlossen sind.
"Das altmärkische Kloster Arendsee" ist in seiner landschaftlichen Lage eines der schönsten Norddeutschlands, und sein Gotteshaus nimmt in der Kunstgeschichte einen wichtigen Platz ein. Doch ist es eine Schönheit, die sich nicht auf den ersten Blick öffnet. Keine hohen Türme grüßen von der Ferne. Schon mancher Besucher ist erst einmal an der Kirche vorbei gefahren, ehe er sie schließlich fand, halb versteckt hinter Bäumen am Hochufer des Arendsees.
Bereits im frühen Mittelalter kreuzten sich am Arendsee eine Nord-, Süd- und Ost- Weststraße. Denn hier bildete zwischen den sumpfigen Niederungen des Salzwedel-Lüchower Landgrabens und der Wische ein Geestrücken die einzige Brücke, die das nachmalige Hannoversche Wendland mit dem Nachbargebiet, der heutigen Altmark, verband. Daher gewann die Gegend um den Arendsee eine besondere Bedeutung, als seit dem 9. Jahrhundert slawische Bauern nach dem Süden zogen, um in dem weiten Land zwischen Elbe und Ohre zu siedeln. So gab es zur Klostergründungszeit in der näheren Umgebung auch mehrere wendische Dörfer.
Seit der Mitte des 12. Jahrhunderts kamen im Zuge der äußeren Kolonialisation immer mehr Neusiedler ins Land. Damals gehörte das Wendland zum Machtbereich Heinrichs des Löwen und der von ihm abhängigen Grafen von Lüchow und von Dannenberg, die Arendseer Gegend aber zum Eisengut der Brandenburger Markgrafen.
Weitergehende Informationen erhalten Sie auf der klostereigenen Website.
Kontakt: Pfarrer Dr. Eberhard Bürger
Dessauer Worth 23, 39619 Arendsee
Tel.: +49 (0)39384 2226
Fax +49 (0)39384 27404
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